Es ist schon ziemlich lange her, dass wir zuletzt in Schenkendorf gespielt haben. Die Platzverhältnisse liessen am gestrigen Mittwoch kein technisch niveauvolles Spiel zu, der Platz war kurz, nass/tief und umwaldet, d.h. voll mit Laub und Eicheln, aber damit hatten natürlich beide Mannschaften zu kämpfen.
Im Rückblick auf das Spiel in Deutsch Wusterhausen bleibt vor Allem hängen, dass es ein unaufgeregtes, sehr faires Spiel auf hohem Niveau war, mit einem unparteischen Schiedsrichter, der die Partie souverän leitete und wenig Anlaß für Meckereien gab, ein sehr angenehmer Gegensatz zu manch anderen Auswärtsspielen.
Am Freitag trat unsere Mannschaft zu Hause gegen Trebbin an. Aufgrund mehrerer Ausfälle im Sturm war von Beginn an klar, dass die Partie eine besondere Herausforderung werden würde. Ziel war es, eine solide Leistung zu zeigen und Punkte in Mellensee zu behalten.
Da einige Spieler der Gäste in der letzten Saison noch für unser Team aktiv waren, rechneten wir mit einem fairen und respektvollen Spielverlauf.
Im Rückblick lässt sich jedoch feststellen, dass nicht alle Erwartungen erfüllt wurden.
Die Spiele gegen Preußen waren in der Vergangenheit oft ausgeglichen und es gab knappe Ergebnisse. Gestern sah es in Mellensee zwischenzeitlich nach einem klaren Heimsieg aus, bevor es dann zum Ende hin doch wieder eng wurde.
Die vergangenen Punktspiele gegen Rangsdorf hingen sehr von der jeweiligen Tagesform ab und so war unsere Strategie zunächst, den Gegner möglichst in ihrer eigenen Hälfte zu beschäftigen und gleichzeitig mit einem breiten Mittelfeld unsere Defensive abzusichern.
Neu formiert waren zu Beginn der neuen Saison sowohl die Staffel(n) -nämlich nun 2 statt einer- als auch unsere Mannschaft -nach einigen Ab- und Zugängen. Darüberhinaus kam mit Schenkendorf ein Gegner nach Mellensee, gegen den wir zuletzt vor vielen Jahren in der Alt-Herren-Liga gespielt hatten. Insofern gab es einige Unbekannte und das Spiel sollte eine erste Standortbestimmung werden.
Die Alten traten in Mellensee zum letzten Saisonspiel gegen Waltersdorf an. Nach der deutlichen 0:6-Niederlage im Hinspiel wollten wir uns diesmal würdiger präsentieren. Vielleicht war sogar ein Punktgewinn möglich – und damit die Chance, den vierten Tabellenplatz zu behaupten.
Bereits in den Anfangsminuten wurde deutlich, dass sich die Gastgeber viel vorgenommen hatten. Entsprechend engagiert und aggressiv gingen sie in die Zweikämpfe. Zwar entschieden sie viele davon für sich, doch wir erspielten uns die besseren Torchancen.
Rangsdorf hatte einer Spielverlegung zugestimmt und zeigte sich überrascht, dass wir heute mit 14 Spielern antraten.