Gegen Preußen Mahlow entschied in der Vergangenheit meist die Tagesform, zuletzt hatten wir im Auswärtsspiel in der Kreisliga eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Am heutigen Freitag waren wir von Beginn an tonangebend und daran änderte sich im Spielverlauf wenig.
Wir wollten die „Großen“ ärgern – mit dieser klaren Ansage gingen wir in die Partie. Nachdem uns das bereits in der vergangenen Woche gegen Ludwigsfelde/Siethen überzeugend gelungen war, wollten wir auch in Heidesee eine gute Leistung zeigen.
Zum Auftakt der Finalrunde standen wir als Drittplatzierter der Kreisliga Staffel B dem Tabellenführer der Staffel A gegenüber, insofern waren die Rollen klar verteilt. Bei besten Bedingungen entwickelte sich jedoch eine interessante Begegnung auf Augenhöhe.
Die Zielsetzung war vor dem -vorerst letzten- Heimspiel klar: mit einem Sieg gegen Deutsch Wusterhausen würde uns Preußen den dritten Platz nicht mehr streitig machen können; auch wenn sie in Trebbin gewinnen würden, hätten wir unsere Teilnahme an der Meisterschaftsrunde damit gesichert
In der vergangenen Woche gab es in Trebbin noch eine Begegnung auf Augenhöhe, die erst in der Schlussphase entschieden wurde; am gestrigen Freitag war die Partie nach etwa 15 Minuten entschieden, nicht zuletzt wegen haarsträubender Fehler unserer Abwehr.
Ich hatte zwar bereits eine Aufstellung für das heutige Spiel vorbereitet, doch Schützi hatte eine ganz andere Vorstellung davon, wie wir uns gegen Trebbin aufstellen sollten.
Also mussten schnell noch alle Daten in DFBnet und Spielerplus geändert werden.
Zum Start ins Fußballjahr hatten wir den Tabellenführer aus Waltersdorf zu Gast.
Der Platz war gut bespielbar, da er in den letzten Tagen abgetrocknet war.
Die ersten Minuten waren ausgeglichen. Es gab kaum Torchancen, weder für uns noch für den Gegner.
Nach zwei Wochen Pause ging es am Freitag Abend im letzten Punktspiel vor der Winterpause zum Rückspiel nach Blankenfelde. Ziel war es, den punktemäßigen Vorsprung zum Gastgeber zu halten oder auszubauen, allerdings konnten wir das Spiel nur bis zur Mitte der zweiten Halbzeit offen gestalten.